Alle knipsen im Urlaub Bilder. Was früher allerdings eher schlecht als recht ablief, passiert heute mit Spiegelreflexkameras und anderen hochauflösenden Geräten. Und ab und an ist dann sein Hotel darauf zu sehen oder bei einer Stadtreise vielleicht sogar ganz viele Hotels, Museen, Strände, Restaurants oder andere Objekte, die irgendwie als „schön“ betrachtet werden. Und ab und an denkt sich der versierte Hobbyfotograf „wow, was für ein Wahnsinnsbild“. Und am Ende landet es doch nur in irgendeinen Ordner auf dem Notebook – mit ein bisschen Glück vielleicht noch bei den engsten Freunden. Das war es dann aber auch. Echt schade. Stell Dir vor, es gebe ein Portal (nennen wir es mal locapix.com) auf dem jeder registrierte Nutzer – sei es nachfrage- oder anbieterseitig – „Locations“ hinzufügen kann. Locations können die besagten Orte sein, die diesen „WoW“-Effekt auslösen. Wenn ich diese Location auf der integrierten Map hinzugefügt habe, lade ich die Bilder hoch. Oder ich lade einfach nur so die Bilder hoch – das ist die zweite, schnellere Option. Bedingung ist, dass die Bilder eine gewisse Größe bzw. Qualität haben müssen. Die Community bewertet was „Qualität“ bedeutet. Das Portal dient aber vor allem, um Produktfotos zu machen – von Orten. Und da man nur ein Mikroproblem lösen will, nur von Hotels. In einem zweiten Schritt könnte man ein ähnliches Portal für echte Produkte erschaffen. Zu den Preisen ( und damit dem Nutzen ) für die Uploader: die Registrierung und Nutzung des FileSharing-Portals ist kostenlos. Uploader können den Preis ihrer Bilder bestimmen. Je nachdem wie gut ein Bild von der Community bewertet wird, erscheint es in einem Ranking auf der jeweiligen Position des Nachfragers (z.B. der Besitzer eines Hotels, eine Marketingagentur,…). Nimmt ein Nachfrager Einsicht in die Bilder seines Objekts, erscheinen also zuerst jene Bilder, die am Besten von der Community bewertet werden. Es ist jedoch nur in sehr kleiner Größe (1/6 des Bildschirms) sichtbar. Möchte er es für andere Zwecke nutzen, muss er es kaufen. Auch jeder andere Nutzer kann das Ranking einsehen – z.B. um konkret zu schauen, was gefällt und was nicht. Hierdurch kann man ganz konkrete Fotos machen, die vielleicht besonders beliebt sind. Man kann außerdem darüber nachdenken, die „gekauften“ Bilder zu zeigen. So könnte „Ein Nutzer hat die folgenden 4 Bilder zu einem Preis von XYZ gekauft“. Dabei soll der Name des Nutzers nicht erscheinen. Allerdings bekommt ein potentieller Anbieter die Möglichkeit zu sehen, welche Art von Bilder einen bestimmten Nachfrager gerade interessieren. Es gibt jedoch keine konkreten Profile. Kein Community-Gedanke. Es geht einzig um den Handel mit Bildern. B2B ist die Zielgruppe. Allerdings kann ein Nachfrager der Bilder gekauft hat, sagen welche Art von Bildern er sucht. Somit könnte man Urlaubskosten ganz einfach reduzieren. Da die Konkurrenz die Bildpreise senkt, wären Produkt- und Marketingfotos auf einmal sehr günstig zu erwerben.