Magazin „In 69 Words“

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Mass-Customization + Social Media + Magazin

Stell Dir vor, Du könntest Dir dein eigenes Wired!-Magazine, deinen eigenen Spiegel/Stern, Business Punk, Playboy, IQ oder deine eigene ComputerBild zusammen stellen. Ohne zu wissen, was drin steht. Stell Dir vor es wären nur noch die Artikel enthalten die Du absolut geil finden würdest. Je nachdem wie sehr dich ein Thema interessiert erhältst Du Artikel von „kurz und knackig“ bis „sehr gut recherchiert“. Gedruckt und auf deine Bedürfnisse abgestimmt.

Also nicht nur auf deutsch, sondern auch mal in Englisch – wenn du es willst. Natürlich nur die besten aller derzeit existierenden Artikel – keinen Müll mehr. In der Größe die Du willst, in der Druckqualität die dein Geldbeutel zulässt. (manchem ist eine Farbkopie nicht so wichtig, wenn dadurch Geld gespart werden kann)

Angenommen es gebe eine Website, auf der Du schon mit wenigen Klicks deine Interessen in Kategorien einsortieren könntest. Manche Themen, wie z.B.“Religion“ könntest mit einem Klick ausbooten – wohingegen eine Kategorie wie „Innovative Gedanken“ als „hot category“ markiert werden würden. In einem zweiten Schritt, müsstest Du sagen, wie wichtig dir jede Kategorie ist… und je nach Wichtigkeit, würde das System die Themenvielfalt- und Schwerpunkt deines „I69W“-Magazins bestimmen.

Wenn Du zu jenen gehörst die gerne vorher wüssten, was sie da zu lesen bekommen steht auf der dritten Seite ( nur bei Bedarf ) eine Auswahl an Artikeln in 69 Worten angeteasert. D.h. kurz und knackig das Thema beschrieben und die Länge des Artikels in Klammern dahinter.

Und jetzt kommt der schlaue Teil: die Artikel existieren bereits. Es können häufig gesharte Twitter-Links sein, oft diskutierte Themen in Facebook oder sehr häufig ge“like“te Blogeinträge. Egal ob Blogger, freier Journalist oder Zeitung mit kleiner Auflage: jeder bekommt die Chance seinen 69-wörtigen Teasertext in bares Geld zu verwandeln. Jedes Mal wenn sich jemand für den jeweiligen Artikel entscheidet, erhält der Autor eine Provision. Es ist also absolut fair. Und weil es fair ist, wird es an Artikeln nicht mangeln… es wird ähnlich wie ein iTunes für Zeitungsartikel mit dem Unterschied, dass der Käufer nicht weiß, welche Provision der Autor erhält.

Nach ner Weile kann man natürlich bestimmte Quellen/Autoren bevorzugen – aber das ist erst ein nächster Schritt.

Im letzten Schritt sagt man wie häufig man die Zeitung nach Haus geschickt haben will.

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