Ob Projektmanagement, Ressourcen- und Kostenplanung, Bewertung von Investitionsprojekten oder Sponsorenakquise: in der Entwicklungshilfe werden Wirtschaftswissenschaftler gebraucht. Interdisziplinär und allgegenwärtig.
Während meines Studium habe ich tolle Menschen kennen gelernt. Die Idee „Gutes“ zu tun scheint unter Wirtschaftswissenschaftlern weiter verbreitet als man annimmt. Diese Erkenntnis, ein klarer Moment und schon habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wo und vor allem in welcher Form Betriebs- und Volkswirte helfen können.
Nehmen wir einmal an, dass globale Probleme meistens mit finanziellen Problemen verknüpft sind (auch wenn sie nicht immer deren Ursache sind). Da erscheint es logisch die ins Boot zu holen, die sich tagtäglich mir dem Thema Geld & Finanzen auseinander setzen. Mit „ins Boot“ meine ich ergänzend zu bereits bestehenden Hilfsorganisationen, wie „Ärzte ohne Grenzen e.V.“ oder „Ingenieure ohne Grenzen e.V.“. Denn Wirtschaftswissenschaftlern fehlt häufig die Erfahrung und das nötige Know-How um Probleme dieser Art alleine zu lösen – aber sie bringen andere Qualitäten ein, die ich jetzt genauer beschreiben will.
Volkswirte können Märkte gut erkennen und haben den umfassenden Blick auf Wirtschaften. Ihnen obliegt es, den ersten Schritt zu machen: Probleme zu erkennen und Strategien für deren Lösung zu entwickeln.
Betriebswirte sind für den Einzelfall verantwortlich: die Ausstattung des Vorhabens mit Material, Mitarbeitern und einen perfekten Ablauf bei der Umsetzung liegen in ihren Händen.
Dies sind nur 2 Beispiele, wie man Aufgabenfelder definieren kann. Auch bei diesem Artikel werde ich an hier noch nicht mehr verraten. Denn am Wichtigsten ist, dass diejenigen die ich mit diesem Blogeintrag inspirieren konnte sich selber Gedanken hierzu machen.
Wer sich auch immer durch dieses Thema angesprochen fühlt: ich werde so weit es mir möglich ist mit Rat und Tat zur Seite stehen und bin für Fragen und Anmerkungen jederzeit dankbar.